Vergiss das Geräusch von reibenden Reifen und durchdrehenden Rädern. Mit einem Heimtrainer mit Direktübertragung (Direct Drive) betrittst du eine neue Dimension. Das Prinzip ist einfach: Du nimmst dein Hinterrad ab und befestigst dein Fahrrad direkt an der Kassette der Maschine. Das Ergebnis? Ein flüssiges Pedalgefühl, das dem auf der Straße entspricht, und eine perfekte Verbindung zu deinen Lieblingsanwendungen.
Warum auf Direkt Drive umsteigen?
Wahoo Kickr, Tacx Neo oder Elite: Gönn dir das Equipment der Profis, um den Winter zu überstehen.
Wenn das Budget höher ist als für ein klassisches Modell, verändert der Technologieunterschied dein Training radikal:
Die Direct Drive Modelle haben ein schweres Schwungrad (intern oder extern). Diese rotierende Masse erzeugt das Gefühl, das Rad "zu werfen". Wenn du aufhörst zu treten, dreht sich das Hinterrad lange weiter, wie auf der Straße. Du hast nicht dieses unangenehme Gefühl, abrupt abgebremst zu werden, wie bei einfachen Modellen.
Das ist die Lieblingsfunktion der Triathleten. Im ERG-Modus übernimmt der Heimtrainer die Kontrolle. Wenn dein Trainingsplan 5 Minuten bei 250 Watt vorsieht, passt die Maschine den Widerstand ständig an, um dich bei 250 Watt zu halten, egal ob du schnell oder langsam trittst. Du kannst nicht mogeln, du kannst nicht langsamer werden. Das garantiert ein perfekt abgestimmtes Training.
Wenn du dein Hinterrad abnimmst, vermeidest du, deinen teuren Straßenreifen und dein gewöhntes Kassettensystem abzunutzen. Außerdem ist die Befestigung des Fahrrads an einem Direct Drive oft fester und sicherer für den Rahmen, insbesondere wenn du ein Carbonrad hast.